Sonntag, 1. Mai 2016

Ein Jahr Pforzheim: Was ich an München vermisse

Seit einem Jahr leben wir nun (wieder) in meiner alten Heimat. Zeit, sich mal Gedanken darüber zu machen, was hier in Pforzheim eigentlich fehlt:


  • Freunde und Familie: Wenn ich könnte würde ich alle Freunde und Verwandten, die ich um mich haben möchte, an einen Ort holen, damit wir alle zusammen leben können. Lasst uns doch eine Stadt zusammen gründen! Ich bin die Bürgermeisterin ;-)
  • Das öffentliche Verkehrssystem: Münchner lachen jetzt wahrscheinlich, aber ihr wisst gar nicht, wie froh ihr über S- und U-Bahn, Bus und Tram sein könnt, die eben doch gut funktionieren. Geht mal in andere Städte, in denen es bestenfalls Busse gibt und die dann oft noch nicht mal nach Plan fahren.
  • Die positive Stimmung: Man lebt gerne in München, auch wenn es schweineteuer ist und es immer Grund zum meckern gibt. Pforzheim ist Schlusslicht bei der Arbeitslosenquote in B-W und zum Thema AfD verlinke ich mal ganz verschämt auf den Tagesspiegel. In diversen Facebook-Gruppen zu Pforzheim hat man das Gefühl, niemand mag diese Stadt und das kann ich in Teilen ja verstehen. Macht es nur nicht besser, in so einer Stimmung zu leben.
  • Viele schöne Ecken, an denen ich die 8 Jahre, die ich in München gelebt habe, immer gerne besucht habe - ganz besonders die, an denen ich in den letzten anderthalb Jahren mit meiner großen Tochter gewesen bin. Ich hoffe, sie wirft mir nicht irgendwann vor, dass wir von München weggezogen sind. ;-)
  • Dass man in den Biergarten sein eigenes Essen mitbringen darf.
  • Und natürlich: 
Was ich übrigens nicht vermisse: Die Ladenschlußzeiten Bayerns ;-) 

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